Tag der Musik
Die Tageszeitung "Der Patriot" Montag, 27. September 2010
Mit Mutti und Ur-Urgroßvater
Förderverein der Erich Kästner-Grundschule feierte sein 15-Jähriges.
Klangvoller „Tag der Musik“ faszinierte die Festgesellschaft
„Im Förderverein der Erich Kästner-Grundschule sind engagierte Eltern tätig, die anderen nicht sagen, was man besser machen könnte, sondern die selber anpacken und aktiv mithelfen!“ Mit diesen treffenden Worten charakterisierte Vorsitzende Martina Meyer-Kersting die Vereinigung, die seit nunmehr stolzen 15 Jahren gute Arbeit leistet und die Bildungseinrichtung an der Graf-Landsberg-Straße materiell und ideell vielseitig unterstützt. Keine Frage, die Institution Förderverein hat bei Schüler-, Lehrer- und Elternschaft seit eh und je einen sehr guten Klang.
Förderverein ist auch Arbeitgeber
Da verwundert es überhaupt nicht, dass das 15-Jährige mit einem „Tag der Musik“, den die Schulgemeinde und ihre Gästeschar in vollen Zügen genießen konnten, gefeiert wurde.
Zu den Gästen zählten u.a. Bürgermeister Peter Wessel, Fachbereichsleiterin Bettina Marbeck, Pfarrer Rainer Schetschok, Ortsvorsteher Werner Bielawa und nicht zuletzt der frühere Schulleiter Hubert Marke.
Seit eineinhalb Jahrzehnten, skizzierte Martina Meyer-Kersting anschaulich nach, unterstützt der Förderverein die Grundschule bei Anschaffungen und Ergänzungen, die sonst finanziell nicht möglich wären. Dabei spannt sich die Palette von der Finanzierung von außergewöhnlichen Lernmaterialien über die Bezuschussung von schulischen Veranstaltungen, Finanzierung und Unterhaltung von Pausenhof-Spielgeräten und der Schulhofgestaltung bis hin zur Unterstützung von kulturellen, sportlichen und pädagogischen Projekten.
Der Förderverein ist zudem Vertragspartner für die Schulbusbeförderung und die Randstundenbetreuung. Außerdem ist die Vereinigung der Arbeitgeber der Schulsozialarbeiterin Doris Fischer.
Ganz zufrieden schaute die Vorsitzende in ihrer Rede ebenfalls auf eine gute Zusammenarbeit mit der Schulleitung, dem Lehrerkollegium und der Stadt Erwitte. Sie beschrieb ein „vertrauensvolles Miteinander“ innerhalb der Vereinigung.
Die Grüße und Glückwünsche von Rat und Verwaltung überbrachte Bürgermeister Peter Wessel und würdigte ebenfalls die Arbeit des Fördervereins, mit dem er sich eng verbunden fühlt. So bezeichnete er Martina Meyer Kersting als „Mutti“ der Vereinigung und sich selbst als Ur-Urgroßvater. Denn Wessel gehörte vor 15 Jahren zu den Gründungsmitgliedern und war der erste erste Vorsitzende. Ihm folgten Erich Roß und Susanne Sengenhoff-Schenk. Derzeit tragen Martina Meyer-Kersting und ihre Stellvertreterin Petra Schnütgen die Verantwortung. Der Bürgermeister hob darauf ab, dass zwischen dem Förderverein und der Stadt eine vertrauensvolle Zusammenarbeit bestehe. Außerdem sei das Engagement der Vereinigung, gerade in Zeiten eines Nothaushaltes, besonders hoch einzuschätzen.
Mit herzlichen Worten des Dankes und der Anerkennung gratulierte Schulleiterin Jutta Brüggeshemke.
Kinderoper und Hip-Hop-Tanz
Nach den Worten dominierte die Musik. Der Schulchor unter der Leitung von Susanne Wiesner-Kleefeld stimmte sogar klassische Töne von Rossini und Mozart an. Zum „Tag der Musik“ gab’s eine Premiere. Erstmals erklang der „Kästner-Chor-Song“, in dem die Mädchen und Jungen betonten, dass Singen Spaß macht. Spaß machte auch der Auftritt des Jugendorchesters der Hellwegmusikanten, das Hip-Hop-Tanzen mit der Tanzschule Stüwe-Weissenberg und nicht zuletzt die Kinderoper „Tim und Tam“. Davon war der Nachwuchs fasziniert. Außerdem gab’s viele leckere Gaumenfreuden, die die Elternschaft servierte. - gö.

